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© / Quelle: NWZ-Online / 19.10.2026 OssiPokal 2026/27Zwei Nicht-Antritte überschatten Riesen-Überraschung im Ostfriesland-Pokal Auf der Heimstrecke ist für den Favoriten im Ostfriesland-Pokal Schluss. Reepsholt verliert 2:3 gegen Ardorf. Eversmeers Jugend schafft die Zähler zum überraschenden 3:2 gegen Rahe. Von Holger Wilken / Foto Jens Doden
Mit Spannung erwartet Das mit Spannung erwartete Pokalduell zwischen Reepsholt und Ardorf endete mit einer Enttäuschung für die Gastgeber. Beim 2:3 konnte Reepsholt seine Favoritenrolle auf der heimischen Frieslandstraße nicht bestätigen. Vor allem die Männerteams blieben hinter den Erwartungen zurück. Ardorf nutzte diese Schwächen konsequent und zog in die nächste Runde des Ostfrieslandpokals ein. Die Ausgangslage versprach ein Duell auf Augenhöhe: Beide Mannschaften waren in der Pokalübersicht mit jeweils 17 Punkten geführt. Gerade auf der eigenen Strecke durfte sich Reepsholt dennoch einiges ausrechnen. Doch insbesondere die klassenhöhere Männer I (Landesliga) konnten dem Anspruch nicht gerecht werden. Beide Gruppen lieferten sich mit Ardorf einen Wettkampf auf insgesamt eher durchschnittlichem Niveau, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der ersten Männer-I-Gruppe rettete Reepsholt lediglich einen hauchdünnen Vorsprung von 22 Metern ins Ziel. Die zweite Gruppe verlor dagegen mit 91 Metern. Zusammengerechnet lag Reepsholt damit in Addition beider Gruppen knapp hinter Ardorf. Gerade in diesem Bereich hätte der Gastgeber die Grundlage für das Weiterkommen legen müssen. Stattdessen profitierte Ardorf davon, dass die Reepsholter Männerteams an diesem Vormittag nicht ihre gewohnte Leistung abrufen konnten. Dass die Partie dennoch bis zum Ende offen blieb, war vor allem der Jugend A zu verdanken. Der Reepsholter Nachwuchs setzte mit einem Plus von 12,092 Wurf das sportliche Ausrufezeichen der Begegnung. Allerdings gilt hier zu berücksichtigen, dass die Wittmunder mit einer weiblichen Jugendmannschaft antraten, die der Wurfgewalt der „Ostfreesland-Youngster“ wenig entgegensetzen konnte. Die Männer II-Mannschaft der Friedeburger steuerte zwar mit 0,128 Wurf einen knappen Vorteil bei, verspielte dabei aber auf der Rücktour einen zwischenzeitlichen Vier-Wurf-Vorsprung. „Free herut“ fand schließlich in den anderen Wertungsbereichen die passende Antwort und sicherte über die Frauen I mit über zwei Wurf und der Jugend C mit mehr als fünf Wurf das verdiente Weiterkommen. Herbstferien normalerweise spielfrei Für ein Novum in der langen Pokalgeschichte sorgten die Nichtantritte von "Noord" Norden und Holtgast. Die Gegner aus Westeraccum und Mamburg erreichten kampflos die nächste Runde. Es darf vermutet werden, dass auch die unglückliche Ansetzung der Startrunde in die Zeit der Herbstferien hier eine Rolle spielte. Traditionell wird in diesen Ferien nicht geboßelt. Zahlreiche Werfer und Werferinnen nutzen diese spielfreie Zeit, um mit ihren Familien in den Urlaub zu fahren. Neben den Gewinnern der Erstrundenbegegnungen sind ebenfalls per Freilos in Runde zwei: Uttel, Burhafe, Willmsfeld, Ludwigsdorf, Blersum, Blomberg, Südarle, Etzel, Akelsbarg, Eggelingen, Victorbur, Utarp-Schweindorf und Leerhafe. Die weiteren Ergebnisse der 1. Runde Upgant-Schott – Theener 2:3 Ostermoordorf – Schirumer Leegmoor 1:4 Wiesedermeer – Menstede 1:4 Hagerwilde – Middels 2:3 Großheide – Ihlowerfehn 4:1
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